Freie Plätze in der Ev. Kindertagesstätte im Christophorushaus

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Ab sofort können die Anmeldeformulare für Kita-Plätze ab August 2024 von der Homepage heruntergeladen werden

„Kinder brauchen liebevolle Konsequenz“, umschreibt Daniela Skodzik, Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte in Wolfen-Nord, den Anspruch ihrer Arbeit. Hier im Christophorushaus an der Raguhner Schleife 29 - am Rande einer Plattenbausiedlung, die als sozialer Brennpunkt gilt. Ihrem christlichen Glauben folgend gibt es in der Evangelischen Kita ein Grundverständnis darüber, dass die Wertschätzung der Vielfalt der Gemeinschaft ihre Stärke ist. Hier werden die kirchlichen Traditionen mit Feiern im Jahresfestkreis und Ritualen gepflegt. „Solch ein Ritual ist auch unser Morgenkreis. So beginnen wir jeden Montag und beenden jeden Freitag mit den Kindern die Woche.

Viele Eltern unserer Kinder nehmen an unseren Gottesdiensten teil“, sagt Frau Skodzik. Kinder lernen im Spiel. Spielen ist der „Beruf“ von allen Kindern, denn damit verbringen sie einen Großteil ihres Tages. Sie sind aktiv. Bewegen sich. Beobachten. Machen etwas. Lernen im Spiel ganz nebenbei Emotionen, Kognition und soziale Aspekte kennen und mit ihnen umzugehen. Trainieren ihre Motorik. Üben sich im Sprechen und Sprache verstehen. Kita-Leiterin Daniela Skodzik sagt: „Sprache ist für Kinder das Tor zur Welt, zu Gemeinschaft und Bildung. Deshalb nehmen Kitas eine Schlüsselfunktion bei der Sprachbildung ein, sind zentrale Orte sozialer Integration.“ Jedes Kind hat ein Recht auf Sprache, die es stärkt und an der Welt mit gleichen Chancen teilhaben lässt.

Kinder nehmen bereits in den ersten Lebensjahren unzählige Differenzierungen wahr: Junge oder Mädchen, dunkle oder helle Hautfarbe, dick oder dünn... „Wie sie darauf reagieren, hängt davon ab, wie ihre Umgebung damit umgeht. Dabei speichern sie nicht nur Gehörtes ab, sondern jede non-verbale Reaktion seitens Erwachsener wird von Kindern wahrgenommen und für deren Orientierung genutzt. Interkulturelle Kompetenz, die muss man lernen. Wir alle“, so die Kita-Leiterin weiter. Kinder lernen viel über Nachahmung. „Die Erzieherin ist dabei ein Vorbild. Wir behandeln alle Kinder gleich. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten. Hier lernen sie Unvoreingenommenheit, Toleranz, Respekt.“ Ein Lernprozess für alle hier – Kinder, Eltern und Erzieherinnen. Dafür bedarf es Zeit, Verständnis und Unterstützung.

Worin sieht die Kita-Leiterin den Schwerpunkt ihrer Arbeit? „Kindern eine Zukunft zu geben, das ist unsere Aufgabe – sie auf das Leben vorzubereiten, ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern, sie mit sozialen, emotionalen und empathischen Werten vertraut zu machen, ihnen Fürsorge, Zuwendung, Liebe und Geborgenheit zuteilwerden zu lassen, sie zu sozialer Kompetenz zu erziehen und ihnen christliche Werte zu vermitteln. All das beginnt schon in unserer Kindertagesstätte.“

82 Kinder werden derzeit von zwölf pädagogischen Fachkräften betreut. „Wir bieten mit individueller Förderung, Spiel- und Gemeinschaftsgarten und Morgenkreis ein buntes Programm zum Spielen und Lernen. Mit Wohlfühl-Faktor“, betont Frau Skodzik. Ab August des Jahres gibt es in der Kita wieder freie Plätze. Ab sofort können die Anmeldungsformulare von der Homepage www.diakonie-wolfen.de heruntergeladen werden: Unter Ev. Kindertagesstätte unten auf Informationen für Eltern klicken, dann auf Formulare und Anträge – und schließlich auf Aufnahmeantrag.

Kontakt:
Daniela Skodzik
Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte
Raguhner Schleife 29, Wolfen
Telefon 03494-503505
E-Mail kitachh(at)diakonie-wolfen.de