Großzügige, moderne Küchen stärken Zusammenhalt und Freude im Alltag.
Neue Wohnküchen im Haus Wichern sorgen für Freude
Im Haus Wichern in Wolfen, einer Wohnstätte des Diakonieverein e.V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhai-nichen für 50 werkstattbeschäftigte Menschen mit Behinderung, gibt es Grund zur Freude: Nach umfangreichen Umbauarbeiten dürfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner in den fünf Wohnbe-reichen über neu gestaltete Wohnküchen freuen.
In den vergangenen Jahren war die Einrichtung – wie so viele – stark von der Pandemie betroffen. Besonders beim gemeinsamen Kochen und Essen stießen Bewohner und Betreuungspersonal im-mer wieder an Grenzen, da die Abstandsregelungen nur schwer einzuhalten waren. Eine bauliche Anpassung der Küchen bot hier eine nachhaltige Lösung.
Gemeinsam mit den Bewohnern und ihren Betreuern wurde der Wunsch entwickelt, die Wohn- und Küchenbereiche der einzelnen Gruppen räumlich miteinander zu verbinden und so mehr Platz für Gemeinschaft zu schaffen.
Mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt und einem Zuschuss von 203.000 Euro aus dem Programm Investitionen Pflege und Wohnen konnte im November 2024 der Umbau der ersten Kü-che beginnen. Ende Juni 2025 wurden schließlich alle fünf Küchen fertiggestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Bewohnerinnen und Bewohner verfügen nun über großzügige, moderne Wohnküchen mit verbesserten Arbeits- und Stellflächen, großen Esstischen und reichlich Platz zum gemeinsamen Kochen.
„Jetzt sieht’s hier aus wie im Fernsehen!“, sagte ein Bewohner begeistert, während er stolz seine neue Küchenarbeitsfläche abwischte. Eine Mitbewohnerin ergänzte lachend: „Ich fühle mich wie eine Chefköchin – nur ohne Fernsehteam!“ Ein anderer Bewohner meinte verschmitzt: „Jetzt haben wir Platz und können sogar ein Fünf-Gänge-Menü kochen.“
Die neuen Küchen bieten nicht nur mehr Raum, sondern fördern auch das gemeinschaftliche Mitei-nander. Schon beim Einräumen, Tischdecken und Kochen wird viel gelacht – und natürlich auch gemeinsam gegessen.
Unsere Bewohner und Mitarbeitenden sagten rückblickend: „Diese Zuwendung ist zeitgemäß und erleichtert unsere Arbeit in der Betreuung. Deshalb war sie besonders wichtig – es motiviert uns, unsere gute Arbeit weiterzumachen – jetzt erst recht.“



