Unter diesem Motto hat der Diakonieverein Ende August an den 35. Landessportspielen in Blankenburg teilgenommen, einem einzigartigen integrationssportfest.
Im dortigen Sportforum galt es für die ca. 850 Aktiven insgesamt vier kreative Harz-Stationen zu absolvieren: die Gipfelstürmer-Station, den Hexenschuss, die Stempeljagd und die Blankenburger Glücksblüten. Dazu traten alle Starterinnen und Starter jeweils paarweise an: Ein Mensch mit und ein Mensch ohne Handicap gingen zusammen in den Wettkampf.
Für den Diakonieverein bildeten Bewohnerinnen und Bewohner von „Haus Friederike“ und „Haus Wichern“ jeweils mit Auszubildenden aus dem pädagogischen Bereich ein Team.
Eine Bewohnerin von „Haus Wichern“ hatte bei Station vier, den Blankenburger Glücksblüten, den Dreh raus: Bei drei Versuchen zeigte das Glücksrad am Ende so viele Glücksblüten, dass sie für „Haus Wichern“ den dritten Platz in dieser Kategorie belegte!
Treffsicher zeigte sich „Haus Friederike“ beim Hexenschuss: Hier mussten drei Sandsäcke, jeweils verschieden in Größe und Gewicht, aus einer Entfernung von vier Metern im Korb der Harzhexe versenkt werden. Das gelang einem Team von „Haus Friederike“ besonders gut – es jubelte über Gold in dieser Disziplin!
Alle Sportlerinnen und Sportler konnten sich am Ende über eine Urkunde für ihre erfolgreiche Teilnahme freuen – und über Speisen und Getränke, die an unterschiedlichen Ständen angeboten wurden.
Mit der Erfahrung eines schönen, im Wortsinn bewegenden Gemeinschaftserlebnisses im Gepäck bzw. in diesem Fall in der Sporttasche ging es aus dem Harz zurück nach Zschornewitz und Wolfen.
Ausrichter der 35. Landessportspiele war der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt. Es geht ihm immer auch darum, am jeweiligen Ausrichtungsort einen interessanten Tag für alle Beteiligten zu gestalten.












