Grundsteinlegung am Bauprojekt in Pouch

Tagespflege und barrierefreie Wohnungen bis Ende 2023

Ein großes Bauprojekt der DIAKONIE Soziale Dienste gGmbH nimmt Gestalt an: Der Um- und Neubau am Mühlbecker Weg 18 in Pouch in der Gemeinde Muldestausee. Genau da, wo im Dezember 2020 die Sozialstation neu eröffnet hat und seither Pflegebedürftige sowie deren Angehörige im Einzugsgebiet von einem Umkreis von zehn Kilometer berät und betreut. Und der Kunden- und Patientenkreis wächst in der Region stetig, so dass die Sozialstation Pouch mithalten muss. „Deshalb wollen wir das alte Gebäude sanieren und zusätzlich eine neue Tagespflege bauen. Die Planungsphase ist abgeschlossen. Das Projekt befindet sich derzeit in der Umsetzung. Einen wichtigen Meilenstein feiern wir am 20. Juli mit der Grundsteinlegung“, sagt Patricia Metz, Kaufmännischer Vorstand im Diakonieverein und zugleich Geschäftsführerin der DIAKONIE Soziale Dienste gGmbH.

Zusätzlich entsteht am Standort ein Haus mit elf barrierefreie Ein- und Zweiraumwohnungen, die für Senioren mit Beeinträchtigungen geeignet sind. Dazu ein großer Mehrzweckraum für Begegnungen und Veranstaltungen wie zum Beispiel Leseabende. „Wir freuen uns, bald ein weiteres umfangreiches Angebot zum Leben und Wohnen im Alter anbieten zu können,“ so Metz. Ende 2023 sollen die Wohnungen in Pouch bezugsfertig sein. Mit der Fertigstellung der Sozialstation (Ambulanter Pflegedienst) und der Tagespflege wird ab Mitte 2023 gerechnet. Der Diakonieverein und damit auch die DIAKONIE Soziale Dienste gGmbH halten ihr Versprechen, sich für ihre Heimatregion zu engagieren und diese durch Investitionen noch stärker zu machen. Für das Projekt Pouch wurden zu Beginn insgesamt vier Millionen Euro Baukosten avisiert. Inzwischen plant der Träger mit aktuell 4,6 Mio €.

Das Bauprojekt wird durch die Gewährung von Fördermitteln der Stiftung Deutsches Hilfswerk in Höhe von 300T € unterstützt. Das Deutsche Hilfswerk vergibt die durch den Losverkauf der Deutschen Fernsehlotterie eingespielten Zweckerträge bundesweit an soziale Projekte.

Sozialstation bis Mitte 2023 im Ausweichquartier Bitterfeld

Pflegedienstleiterin Steffi Berg und ihre zwölf Mitarbeiterinnen sind vor einigen Wochen schon nach Bitterfeld ins Dichterviertel in die Feldstraße 50 umgezogen – aber nur vorübergehend. „Unsere Kunden werden durch das zeitweilige Ausweichquartier keinerlei Nachteile haben! Vereinbarte Leistungen werden wir weiterhin zuverlässig erbringen“, so Martin Schenkenberger, Prokurist der DIAKONIE Soziale Dienste.

Ulrike Petermann (Theologischer Vorstand) und Patricia Metz (Kaufmännischer Vorstand und Geschäftsführerin DIAKONIE Soziale Dienste gGmbH)

Foto: Jens Schlüter Photography
Text: Diakonieverein e.V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen