Diakonieverein e.V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen

Chronik

Diakonieverein e.V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen

- ein Träger von evangelischer Sozialarbeit


Der Diakonieverein e.V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen gründete sich am 6. April 1991 als Diakonisches Werk im damaligen Kirchenkreis Bitterfeld.


Noch im selben Jahr übernahm er die Behindertenwerkstatt des Landkreises mit 49 Beschäftigten in Wolfen. Ein Jahr später begann der Aufbau der Zweigwerkstatt in Gräfenhainichen.


Die Aufgabenbereiche des jungen Vereins, der in verschiedenen sozial-diakonischen Arbeitsfeldern tätig sein wollte, vergrößerten sich bald. Mit der Möbelbörse, der Kleiderkammer und der Obdachlosenarbeit wurde das Gelände der ehemaligen Polizeischule in Wolfen, Lützowweg 1, erschlossen. Das Haus der Wohnhilfe und eine Mietschuldenberatungsstelle wurden eröffnet. Für die Stadt Wolfen wurde der Freizeittreff für Senioren im städtischen Kulturhaus betrieben.


Im Bereich der Jugendhilfe wurden 1996 die Erziehungsberatungsstelle in Bitterfeld und Wolfen und die Sozialpädagogische Familienhilfe aufgebaut.


1998 entstand in Wolfen das HAUS WICHERN, ein Wohnheim für behinderte Menschen aus den Werkstätten, mit 50 Wohnplätzen.

Im Jahr 1999 wurde unter dem Dach der Werkstatt auch eine Fördergruppe für Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen eröffnet.


Zur Übernahme der Diakonie-Sozialstationen in Sandersdorf und in Zörbig gründete der Verein im selben Jahr die DIAKONIE Soziale Dienste gGmbH.


Im Jahr 2000 fand die Einweihung der neu erbauten Werkstatt für behinderte Menschen in Wolfen mit einer Kapazität von 180 Arbeitsplätzen statt.

Unseren behinderten Beschäftigten werden moderne Arbeitsplätze zur Ausübung verschiedener Tätigkeiten geboten. Gleichzeitig finden soziale und pädagogische Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung statt.


Aus der Trägerschaft des Kirchenkreises übernahm der Verein im Jahr 2000 den Jugendmigrationsdienst im Christophorushaus. Bald darauf wurde eine Zweigstelle im Landkreis Delitzsch eröffnet.


In Zschornewitz wurde im Jahr 2001 die zweite Wohnstätte, HAUS FRIEDERIKE, mit 24 Plätzen in Betrieb genommen.

Eine weitere Wohnform für behinderte Menschen, das Intensiv betreute Wohnen in Wolfen, ergänzt seit 2002 das Wohnangebot des Vereins. Hier leben 16 Bewohner, die eine größere Selbständigkeit besitzen und deshalb einer geringeren Betreuung bedürfen.

Die Organisation und der Aufbau unserer Wohnstätten orientiert sich am Wohnen von Menschen ohne Behinderungen. Die von uns angestrebte Ähnlichkeit ermöglicht insbesondere die Wahrung der Privatsphäre, die Selbständigkeit und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.


Im Jahr 2002 wurde in Sandersdorf der Neubau der Diakonie-Sozialstation mit 8 altengerechten Wohnungen eingeweiht.


Im Jahr 2004 wurde der Neubau der Tagesförderstätte mit 18 Plätzen seiner Bestimmung übergeben.


Mit Beginn des Jahres 2005 konnte die Erweiterung der Zweigwerkstatt Gräfenhainichen mit zwei neuen Gebäuden und einer nun vorliegenden Kapazität von 72 Plätzen abgeschlossen werden. Gleichzeitig wurde in diesem Jahr in Wolfen eine Erweiterung der Hauptwerkstatt um 50 Plätze am Lützowweg realisiert.


Im Jahr 2006 gründete der Verein einen Familienunterstützenden Dienst für Familien mit behinderten Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen. Durch bedarfsgerechte Betreuungsangebote erhalten Familien Unterstützung und Entlastung.


Im Jahr 2007 wurden auf dem Werkstattgelände Wolfen in einem vorhandenen Gebäude weitere 34 Werkstattplätze geschaffen, darunter ein Rehabilitationsbereich für Menschen mit seelischen Erkrankungen.


In diesem Jahr konnten nach der Ersteigerung der 2. Seite des Geländes im Lützowweg auch die alten Gebäude abgerissen werden.


Im Jahr 2008 wurde die Fördergruppe an der Werkstatt mit einem Anbau von zwei Gruppenräumen von 18 auf 30 Plätze erweitert.


Seit 2008 bietet der Verein auch Ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit geistigen oder seelischen Behinderungen oder Erkrankungen an.


Auf der Basis seines diakonischen Engagements entwickelte und veränderte sich der Diakonieverein e.V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen in dieser Art und Weise entsprechend der gesellschaftlichen Herausforderungen.


Der Diakonieverein e. V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen ist Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland e. V.


Unsere Vision:


Unter dem Leitvers: Diakonie - stark für andere,

möchten wir Partner und Mitgestalter einer sozial gerechten Gesellschaft sein.

Wir entwickeln bedarfsgerechte sozial-diakonische Dienstleistungen.

 

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